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EURO-SOX

Im Juli 2006 ist die auch als EURO-SOX bezeichnete 8. EU-Richtlinie in Kraft getreten. Ziel ist die Schaffung einer international anerkannten Regelung für EU-Unternehmensabschlüsse. Hierbei gibt es deutliche Übereinstimmungen mit dem Vorbild SOX (siehe oben). So wird beispielsweise die Einrichtung eines internen Kontrollsystems (IKS) gefordert, das die Wirksamkeit von internen Kontrollen, Innenrevision und Risikomanagement überwachen soll.

EURO-SOX war bis spätestens 29. Juni 2008 in nationales Gesetz umzusetzen. Im Gegensatz zu SOX sind von EURO-SOX alle Kapitalgesellschaften betroffen, nicht nur börsennotierte Firmen. Damit werden auch kleinere und mittelständische Unternehmen gezwungen, sich mit den Themen Risikomanagement, IT-Security und Sicherheitsaudits intensiver auseinanderzusetzen.

Die Bundesregierung hat diese EU-Vorlage im Rahmen des Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) in geltendes nationales Recht umgesetzt. Dieses Gesetz wurde im April 2009 vom Bundesrat verabschiedet und ist am 29. Mai 2009 in Kraft getreten. Die neuen Bilanzierungsregelungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2010 anzuwenden.

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